Mit Herbert Schuch steht ein Ausnahmepianist im Zentrum dieses Abends, der es schafft, sein Klavier orchestral aufzufächern, es zum Flüstern zu bringen, zum Singen auch. Wie bei Debussy, dessen kontrastreiche Sonate sich an die Ränder von nostalgisch bis verspielt tastet. In Bartóks Kontrasten, inspiriert von Jazzklarinettist Benny Goodman, legen sich die alte europäische Musiktradition und die Neue Welt Amerika übereinander. Bei Jörg Widmanns so feinem wie eruptivem Nachtstück kann man der Zeit beim Verrinnen zuhören. Und Schostakowitschs Zweites Klaviertrio bündelt schließlich in seinen vier Sätzen Trauer und Schmerz. In der intimen Atmosphäre der Watch This Space-Reihe wird dieses Programm mit dem Ensemble-Klang der BRSO-Musiker ein besonderes Kleinod.
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