Jede Spannung sollte sich im Idealfall am Ende in Harmonie auflösen. Und so beschließt die Hamburger Camerata ihre Saison unter dem Motto »Multitudes« mit einem Programm voller Synthesen: Eine »Sturm und Drang«-Sinfonie des ehemaligen Hamburger Musikdirektors Carl Philip Emanuel Bach – ein aufwühlendes Werk des Aufbruchs vom Barock zur Klassik – trifft auf Mozarts abgeklärtes letztes Klavierkonzert. Als summarischer Höhepunkt seines Schaffens stehe es »an der Pforte des Himmels, vor den Toren der Ewigkeit«, schwärme der Mozart-Biograf Alfred Einstein von diesem »Spätwerk«. Severin von Eckardstein, der Solist des Abends, erzählt im Anschluss ganz allein auf den Tasten, welche Erinnerungen Felix Mendelssohn von einer Reise durch Wales mitbrachte – bis diese solistische Spannung wiederum in gemeinschaftlicher Harmonie aufgeht: In der frühreifen Jugendsinfonie Nr. 8 des gebürtigen Hamburgers Mendelssohn finden die Streicher und Bläser der Hamburger Camerata zu einer vollendeten Synthese zusammen …
Programm
Ausführende
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