Mit feinem Gespür und großer Neugier führt Antoine Tamestit das Publikum in die Klangwelt jüdischer Musik – von Ernest Blochs innigen Stücken bis zu mitreißenden Klezmer-Tänzen. Gemeinsam mit Solistinnen und Solisten des SWR Symphonieorchesters formt er ein Programm voller Farben, Nostalgie und überschäumender Energie. Bearbeitungen von Ensemblemitglied Anton Hollich verleihen Werken von Prokofiew, Kovács und Nichifor eine frische Perspektive. Ein Abend, der Tamestits Leidenschaft für kulturelle Vielfalt spürbar macht und seine Bratsche ins pulsierende Zentrum stellt. Im Rahmen des Festivals »Antoine Tamestit & Friends« öffnet der Bratscher eine Tür zu musikalischen Räumen, die ihn seit jeher begleiten: jüdische Traditionen, Geschichten, Tänze. Mit Musikerinnen und Musikern des SWR Symphonieorchesters entfaltet er ein Programm, das zwischen stiller Erinnerung und tänzerischer Ausgelassenheit schwingt. Prokofiews Ouvertüre über hebräische Themen erhält durch Anton Hollichs Bearbeitung eine kammermusikalische Wachheit, während Werke von Bruch, Achron und Bloch die Bratsche als warm schwebende Erzählerin zeigen. Klezmer-inspirierte Stücke von Béla Kovács und Șerban Nichifor bringen schließlich jene spielerische Freiheit ins Konzert, die Improvisation, Virtuosität und Humor vereint. Tamestit begleitet den Abend auch moderierend und schafft Raum für Hintergrund, Haltung und persönliche Verbindungen. So entsteht ein musikalisches Miteinander, das Tradition lebendig macht – und das Publikum mitten hineinzieht in einen vibrierenden Austausch.
Programm
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