Gemeinsam mit langjährigen musikalischen Weggefährt:innen präsentiert der Bratscher Nils Mönkemeyer virtuose Violinsonaten aus dem 17. und 18. Jahrhundert in Bearbeitungen für sein Instrument. Neben Vivaldi, Telemann & Co. finden sich auf dem Programm auch zwei bedeutende, heute so gut wie unbekannte Musikerinnen der Zeit: die französische Cembalistin Élisabeth Jacquet de La Guerre und die komponierende Nonne Isabella Leonarda, die 1693 mit ihren Sonaten op. 16 als eine der ersten Frauen überhaupt Instrumentalmusik veröffentlichte.