Mit fast kindlich einfachen Melodien entwirft Gustav Mahler zunächst die Idee einer heilen Welt; dabei scheinen auch die Klänge seiner eigenen Kindheit immer wieder aufzublitzen. Leicht, unbeschwert oder hüpfend ist das Werk nicht nur mit von Geborgenheit und kindlicher Neugier transportierenden Melodien gespickt, sondern lässt auch gedankenverlorene, friedliche und verträumte Stimmungen entstehen. Als Besonderheit der Sinfonie bringt im abschließenden 4. Satz eine Gesangs-Solistin Mahlers Idealismus und sein Sehnen nach himmlischen Freuden statt irdischer Realität zum Ausdruck.
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