Es war eine Pandemie, die die musikalische Mathematik durcheinanderbrachte – doch Schubert und Beethoven trotzen jeder Rechenregel. Daher erklingt heute, anstelle der mysteriösen (und leider nicht existierenden) »Siebten«, erneut Schuberts elegante und charmante Symphonie Nr. 5 – diesmal aber mit vollem Orchesterklang für alle. Alban Bergs »Lyrische Suite« von 1926 ist das erschütternd schöne Zeugnis einer leidenschaftlichen Liebesaffäre. Zum Schluss dann Beethovens gewaltige Dritte, die »Eroica«, mit der der Komponist die flatternde Fahne der Französischen Revolution herzensfest schwenkt – und uns alle daran erinnert, dass wahre Helden auch mal ihren Sitzplatz einer älteren Dame überlassen sollten.
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