Es ist eine Art musikalischer Urknall: Aus einem winzigen Motiv entwickelt Richard Strauss in seiner Sinfonischen Dichtung Also sprach Zarathustra einen der ikonischsten Anfänge der Musikgeschichte. Hier werden die ganz großen Dinge des Lebens verhandelt: Es geht um Gut und Böse, um den Anfang allen Seins, den Sinn des Lebens. Ein angemessener Beginn für die neue Spielzeit, bei dem mit Anton Weberns Passacaglia op. 1 noch ein ganz anderer (Neu)Anfang im Mittelpunkt steht. Weberns erstes veröffentlichtes Werk sprengt die Grenzen der Spätromantik und ist ein Aufbruch zu neuen Ufern. Mit einem üppigen Orchesterapparat und ebenso überbordender wie feinziselierter Klangwucht katapultiert Webern das altehrwürdige Genre der Passacaglia in neue Sphären. Noch in reinsten hochromantischen Gefilden bewegt sich dagegen William Waltons Violinkonzert. Der weltbekannte Geiger Frank Peter Zimmermann, gern gesehener Gast bei den Bremer Philharmonikern, wird hier für opulenten britischen Wohlklang sorgen.
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