Zubin Mehta, Ehrendirigent der Münchner Philharmoniker, präsentiert ein Programm, das von heiterer Oper zu symphonischer Größe reicht. Wolfgang Amadeus Mozarts rasante Ouvertüre zu »Così fan tutte« eröffnet mit Charme und sprühender Energie. Das Fagottkonzert von Carl Maria von Weber, ein Glanzstück zwischen Klassik und Romantik, entstand 1811 für den damaligen Fagottisten der Münchner Hofkapelle. Nun lässt Raffaele Giannotti, Solo-Fagottist der Münchner Philharmoniker, das Instrument mit kantbarer Wärme und technischer Brillanz erstrahlen. In seiner letzten Symphonie zieht Mozart alle Register seines genialen Könnens. Die kunstvoll gearbeitete Schlussfuge brachte ihr den Beinamen »Jupiter« und einen festen Platz im Kanon der Musikgeschichte ein.