Philharmo

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maandag 17 augustus 2026|19:30

Wien – alla Turca

Elbphilharmonie, Hamburg

Dieser Konzertabend rückt Wiener Klassik und Romantik in den Mittelpunkt und beleuchtet ihre Beziehung zur türkischen Musik – zur damaligen und heutigen Zeit! Den Schwerpunkt des Programms bildet Anton Bruckners Streichquintett in F-Dur, entstanden und uraufgeführt in Wien. Das Werk selbst spiegelt Bruckners ausgefeilte Harmonik und formale Tiefe wider, eingebettet in die Wiener Kammermusiktradition des späten 19. Jahrhunderts. Andererseits ist dieses Quintett wie die großen Sinfonien des Meisters von der Naturmystik und der katholischen Religiösität Bruckners durchdrungen. Es wirkt laut Bruckner-Biograf Mathias Hansen »wie ein getreues Echo Bruckner’scher Sinfonien, gespielt von einem Mahler’schen Fernorchester.« Daher liegt es nahe, dass das Werk im heutigen Konzert in einer Fassung für Kammerorchester dargeboten wird. Die große Klammer der beiden Pole Wien und Türkei bildet an diesem Konzertabend das Fünfte Violinkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart, dem sogenannten »Türkischen Konzert«. Mozart als Vertreter der sogenannten »Wiener Klassik« spiegelt im Rondo-Satz im »alla Turca«-Stil die damals in Europa beliebte, stilisierte Nachahmung osmanischer Militärklänge wider und nicht authentische türkische Musik im ethnomusikalischen Sinne; er zeigt Mozarts kreative Integration des »exotischen« Klangideals seiner Zeit. Authentische türkische Musik erklingt jedoch geich zu Beginn des Konzertes in der Uraufführung des Diptychons »Dialogs with Schlenker« der Geschwister Ayşe und Ümit Önder aus Istanbul.

Programma

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