Wenn Hilary Hahn auftritt, verwandelt sich der Konzertsaal in einen Ort elektrisierender Intensität. Im Konzerthaus Dortmund trifft die dreifache »Grammy«-Preisträgerin nun auf Omer Meir Wellber – Dirigent, Akkordeonvirtuose und kreativer Freigeist in Personalunion. In diesem besonderen Programm wechselt Wellber zwischen Pult und Instrument, führt, begleitet und gestaltet zugleich. Gemeinsam mit Hahn entsteht ein musikalischer Dialog voller Neugier, Mut und klanglicher Überraschungen. An der Seite der beiden steht Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, ein Ensemble, das seit Jahren für außergewöhnliche Präzision, Transparenz und Spiellust geschätzt wird. Unter Wellbers impulsgebender Leitung eröffnen die Musikerinnen und Musiker den Abend mit der dramatischen Ouvertüre zu Mozarts »Don Giovanni«, deren düstere Energie sofort in den Bann zieht.Hilary Hahn wendet sich anschließend Mozarts Violinkonzert Nr. 5 zu – einem Werk, das zwischen heiterem Glanz und tänzerischer Freiheit schwebt und in Hahns Spiel eine unmittelbare, berührende Klarheit erhält.Mit Aziza Sadikovas Labyrinthe du temps betreten Hahn und Wellber – hier auch am Akkordeon – ein zeitgenössisches Klangfeld: ein Werk, das barocke Linien mühelos mit moderner Farbigkeit verwebt und das Konzept von Zeit spielerisch aus den Angeln hebt.Zum Abschluss folgt Schumanns Vierte Sinfonie, deren leidenschaftlicher Atem und enge thematische Verzahnung bis heute faszinieren. Im Zusammenspiel von Wellber und der Deutschen Kammerphilharmonie entsteht daraus ein dicht gewobenes Klangpanorama – wie ein Werk, das sich bei jedem Hören neu erfindet.
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