Es ist das erste Gerichtsdrama der Geschichte. In Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion steht Jesus vor Pontius Pilatus und soll sich verantworten, während die draußen versammelten Juden seinen Tod fordern. Der Thomaskantor schuf aus dem kargen Evangelium eine ergreifende Tragödie, die bis heute zu den dramaturgisch effektvollsten Werken der Musikgeschichte gehört. Die beinahe szenische Handlung übersetzte Bach in plastische Klangfarben. Den unaufhaltsamen Ablauf von Gefangennahme, Verurteilung und Kreuzigung eröffnet bereits das Orchestervorspiel mit verstörenden Dissonanzen, um dann vorerst in einen berückenden Chorsatz zum Lob Gottes zu münden.
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