»Im Aufbruch« zeichnet musikalische Wege zwischen Bewegung, Öffnung und neuer Klangsprache nach. Mendelssohns Lieder ohne Worte entfalten eine Vielzahl von Charakteren – von dialogischer Nähe bis zu flirrendem Antrieb. Webers Violinsonate verbindet klassische Form mit lebendiger Ausdruckskraft, bevor Mendelssohns Klaviertrio c-Moll op. 66 eine gesteigerte Dringlichkeit und emotionale Weite erreicht. Im zweiten Teil weitet sich der Horizont: Dvořáks Largo eröffnet einen Raum der Erinnerung und Sehnsucht, Schumanns Stücke im Volkston suchen bewusst die Nähe zum Einfachen, während Nadia Boulanger eine neue, konzentrierte Klangsprache einführt. Beethovens »Gassenhauertrio« beschließt den Abend mit einer Bewegung, die Leichtigkeit und Struktur miteinander versöhnt.
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