Das Konzert spannt einen weiten Bogen von Brahms zu Josef Tal und Emanuel Moór bis zum ikonischen Bolero von Ravel. Das Konzert beginnt mit vertrauten Klängen von Johannes Brahms. Sein letztes Klavierquartett ist ein emotional äußerst dichtes und persönliches Bekenntnis des Komponisten und berührt unmittelbar. Dann wird ein Schritt in die Moderne gemacht und der Fokus auf den Komponisten Josef Tal gelegt. Tal gehört zu den bedeutendsten israelischen Komponisten. Faszinierende Klangfarben und ein intensiver Dialog der Instrumente sind charakteristisch für Tals Klavierquartett. Den zweiten Teil des Konzertes eröffnen ausladende Cello-Cantilenen und überraschende harmonische Wendungen im »Largo« von Emanuel Moór. Das Schlagzeug mit der Kraft des Rhythmischen und das Duplex-Piano mit seinem orchestralen Klang verleihen dem darauf folgenden Werk »Hagada« von Josef Tal eine besondere Eindringlichkeit. Das Schlusswerk des Abends bildet eines der bekanntesten Werke der klassischen Musik: Maurice Ravels Bolero. Ein Bolero ist ein spanischer Tanz mit dem charakteristischen Bolero-Rhythmus. Ravel schuf durch melodische Wiederholungen, Abwandlungen und ein kontinuierliches Crescendo eine einzigartige Dynamik und Dramatik. Das Werk entfaltet eine geradezu magische Wirkung und zieht uns in seinen Bann.
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