
Für die Osteuropäer Pärt, Górecki und Schnittke ist Musik ein innerer Rückzugsraum, in dem stilistische, religiöse und geografische Grenzen überwunden werden. Schnittke ließ sich nach der Komposition des Requiems zum Gedenken an seine Mutter taufen. Auch Pärt fand erst spät zur Religion und schuf geistliche Musik wie das De profundis im Jahr seiner Emigration in den Westen. Górecki hingegen war zeitlebens tief verwurzelt im Glauben. Sein Miserere gehört zu den Klassikern des Genres.
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